Bild des Riddagshäuser Tragkraftspritzenfahrzeuges-Wasser

Das Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser (Abkürzung: TSF-W) war vor Normung des KLF das kleinste in Deutschland genormte Feuerwehrfahrzeug mit Löschwassertank. Es verfügt über eine feuerwehrtechnische Beladung für eine Gruppe (9 Feuerwehrleute) und eine tragbare Pumpe, ist jedoch nur mit einer Staffel (6 Feuerwehrleute) besetzt. Sein Tank ermöglicht einen schnelleren Angriff, besonders bei kleineren Bränden, wobei der 1000 Liter (in der Regel verfügen TSF-W über 500-600 Liter Wasser) fassende Tank unseres Fahrzeuges je nach Pumpendruck und Anzahl der verwendeten Strahlrohe für 2-4 Minuten reicht. Damit kann wertvolle Zeit bis zur Herstellung einer Wasserversorgung durch Hydrant oder offenes Gewässer überbrückt werden. Zum schnellstmöglichen Einsatz am Brandherd dient auch die Schnellangriffeinrichtung, durch deren 50 Meter langen C-Schlauch mit Hohlstrahlrohr der Einsatz vor Ort ohne Verzögerung durch Schlauchausrollen beginnen kann.

Dabei fördert die FPN (Feuerlöschkreiselpumpe für Normaldruck) rund 1000 Liter pro Minute bei einem Druck von 10 bar und kann aufgrund ihrer Mobilität auch bei schwierigen Verhältnissen am Einsatzort dem Fahrzeug entnommen werden.

Die Ausrüstung umfasst neben einem Kombischaumstrahlrohr und Schaummittel für den Einsatz bei PKW-Bränden auch 4 Atemschutzgeräte, von denen sich 2 Stück in der Mannschaftskabine befinden und daher bereits auf der Fahrt zum Einsatzort angelegt werden können.

Bild des Riddagshäuser Tragkraftspritzenfahrzeuges-Wasser